VIVANTE

„... eine echte Entdeckung“ (Die Presse, Wien)

Das in Wien beheimatete Ensemble hat sich in der einzigartigen Besetzung mit zwei Tenören und vier Continuospielern v.a. der Musik des Italienischen Frühbarock verschrieben.

Dabei steht insbesondere die Form des Tenorduetts im Zentrum, die die Ausdrucksmöglichkeiten des expressiven Sologesangs als auch des mehrstimmigen Vokalsatzes in sich vereint. Der Schwerpunkt des Ensembles liegt dabei aber nicht nur auf der Interpretation der berühmten Tenorduette von Claudio Monteverdi, sondern auch auf Wiederentdeckungen und Archivarbeit. Das spiegelt sich in Erstaufnahmen und besonders vielfältigen Programmen, die stets musikalische Überraschungen bieten.

Seit dem Erringen des ersten Preises beim Schmelzer-Wettbewerb der Internationalen Barocktage Stift Melk im Mai 2005 tritt vivante bei Festivals wie „Resonanzen“ im Konzerthaus Wien, Utrecht Festival, Osterfestival Tirol, Musica antiqua Brügge, Residenzwoche München, Rheinvokal, Itinéraire baroque, dem Brunnenthaler Konzertsommer oder den Donaufestwochen Grein auf.

Mehrere CDs dokumentieren die Arbeit von vivante: 2006 erschien in der ORF Edition für Alte Musik "Li fiori", Auszüge aus Kapspergers sechstem Villanellenbuch (Rom, 1632), eine Erstaufnahme. 2009 folgte die zweite ORF-CD, "Alla Luce", mit Raritäten von Frescobaldi, Strozzi, Rovetta, Monteverdi und Kapsperger. Im Juni 2015 erschien bei der deutschen harmonia mundi „Bella è la donna mia“, die dritte und aktuelle Cd des Ensembles. Europäische Radiostationen von Norwegen bis in die Slowakei übertragen regelmässig Konzertmitschnitte und CD-Aufnahmen von vivante.

Seit 2011 lädt vivante auch immer wieder Gäste wie die Sänger Ulrike Hofbauer, Kristine Jaunalksne oder Hugo Oliveira oder die Zinkenisten Gebhard David, Bork Frithjof Smith, Nuria Sanroma-Gabàs oder Matthijs Lunenburg für größere Projekte ein: in den Jahren 2011-2015 v.a. für großbesetzte Konzerte mit Vokal- und Instrumentalmusik von G.G.Kapsperger.

 

 


Ensemble Vivante
 
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